Bergsteigen ist ein sehr anspruchsvoller und edler Sport. Aber nicht eine ohne Risiko. Manchmal kommt es vor, dass es bei einem Aufstieg zu Todesfällen kommt. Geschichten, die weltberühmt werden oder in denen nur die Ethik des Kletterns in Frage gestellt wird. Aber was genau sind die Verhaltensregeln, die Sie in den Bergen befolgen müssen?

Ehrlichkeit
Der Alpinismus ist ein Sport, für den es keine festen Regeln gibt. Das ist Teil des Charmes, aber gleichzeitig kann es viel Aufregung und Diskussionen auslösen. Dies gilt nicht nur für die Erklärungen, die zur Rechtfertigung einer bestimmten Entscheidung mit tödlichem Ausgang gegeben werden, sondern auch für den Leistungsvergleich. Denn wie werden die Leistungen in den Bergen miteinander verglichen? Oder noch schlimmer: Wie beweist man, dass jemand es tatsächlich bis an die Spitze geschafft hat? Lass das. Seit Beginn des Sports zählt man auf die Ehrlichkeit der Bergsteiger, wenn es um einen bahnbrechenden Gipfel geht. Die Tatsache, dass nicht jeder die Wahrheit gleich genau nimmt, sollte nicht überraschen. Falsche Behauptungen von Bergsteigerpionieren sind auch heute noch Gegenstand der Diskussion. Haben sie tatsächlich die Spitze des Berges erreicht? Haben es alle geschafft? Wurde beim Aufstieg Sauerstoff verwendet oder nicht?

Wenn Sie eine bahnbrechende Errungenschaft nicht in Frage stellen wollen, sollten Sie besser Beweise vorlegen. Gerade in der heutigen Zeit ist es gar nicht so schwer, seinen erfolgreichen Aufstieg mit einem Schnellschuss oder GPS nachzuweisen.

Den Gipfel erreichen versus die Route herausfordern
Der Alpinismus ist zu einem Sport geworden, der viel Geld kostet. Kommerzielle Organisationen oder Sponsoren sorgen dafür, dass Menschen manchmal lügen, wenn es darum geht, erfolgreich an die Spitze zu gelangen. Vor allem, wenn es sich um eine normale Route eines Berges von sieben- oder achttausend Metern handelt. Zumal der letzte Teil aufgrund von Sauerstoffmangel, großer Höhe oder Müdigkeit oft sehr schwierig ist. Dennoch haben sich die Ziele der Aufstiege geändert. Wo früher das Ziel der Gipfel war, liegt der Schwerpunkt jetzt eher auf der Eröffnung einer neuen, schwereren und schwierigeren Route.